Geodaesie
>

 



Arbeitskreis Polargeodäsie und Glaziologie

Die Vermessung der eisbedeckten Gebiete und ihrer Änderungen ist eine Hauptaufgabe geodätischer Polarforschung. Es werden Höhen und Höhenänderungen, Fließgeschwindigkeiten und Massenbilanzen der Gletscher, Eisfelder und kontinentalen Eisschilde bestimmt. Dabei besteht eine enge Wechselwirkung mit der Glaziologie, die die Entstehung, Dynamik und Veränderung des Eises von den kontinentalen Eisschilden bis hin zu individuellen Gletschern untersucht. Beide Disziplinen setzen dabei boden-, flugzeug- und satellitengestützte Methoden ein. In diesem Zusammenhang ist besonders auch die Fernerkundung zu nennen, die mit optischen und Radarverfahren wichtige Beiträge zum Monitoring der Eisschilde und Gletscher erbringt.

Der Arbeitskreis "Polargeodäsie und Glaziologie" der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung e.V. bietet ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch und die Koordination der Forschung. Eine wesentliche Aufgabe besteht auch in der Öffentlichkeitsarbeit und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.