Bioprozesse

 



AK Biologische Prozesse

Der Arbeitskreis Biologische und ökologische Prozesse in polaren Gebieten nutzt das wachsende Verständnis über die geographischen, evolutionären und molekularen Zusammenhänge, um das Verständnis für damit verbundene Prozesse weiter zu verbessern. Die verschiedenen Ökosysteme der polaren Breiten zeigen starke gegenseitige Wechselwirkungen, wobei die einzelnen Organismen z.T. hoch spezialisiert sind.

Der Arbeitskreis ist offen für alle, die sich für einen offenen Austausch von Ideen, Ergebnissen und die Zusammenarbeit über polare biologische Forschung in Deutschland interessieren.

Der Arbeitskreis lebt von den Ideen der Mitglieder und formuliert seine Ziele gemeinsam. Auf diese Weise verfolgt der Arbeitskreis folgende Ziele:

Entwicklung von wichtigen Zielen und Ergebnissen in offener Diskussion
Austausch von Informationen über aktuelle Projekte, Sachkenntnis und Notwendigkeiten sind der Schlüssel für Zusammenarbeiten
Im Gegensatz zur Annahme, dass die physikalischen Bedingungen die biologischen beeinflussen, will der Arbeitskreis hinterfragen, inwieweit die biologischen Muster und Prozesse auf das physikalische System einwirken.

Der Austausch erfolgt in Arbeitskreistreffen und über eine Mailing-Liste.

Die biologischen Wissenschaftler, die in der DGP zusammenkommen, decken ein breites Untersuchungsfeld ab, das sich von terrestrischen Lebensgemeinschaften über eisgebundene Mikroorganismen bis hin zum Leben in flachmarinen Lebensräumen und in der Tiefsee der Ozeane erstreckt. Die Schwerpunkte deutscher terrestrischer Biologie-Forschung liegen momentan auf den Überlebensmechanismen von Flechten sowie auf der Reaktion von brütenden Seevogel-Gemeinschaften auf klimatische Veränderungen. In den polaren Meeren liefert die Bestandsaufnahme (Census of Marine Life) noch immer neue Arten, insbesondere aus dem Tiefseebereich. In den flacheren Randmeeren werden vor allem die vielfältigen Verzahnungen um die Ökosysteme im Packeis studiert.